Eine Odyssee

Vor mehr als 2800 Jahren entstand die „Odyssee“. Ob sie tatsächlich aus der Feder des vermutlich blinden Dichters Homer stammt ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Keine Frage besteht darüber, dass die „Odyssee“ neben der „Ilias“ zu den ältesten und einflussreichsten Werken der abendländischen Literatur und Kulturgeschichte gehört. Ein Stoff für das Theater mit allen Facetten die zu einer spannenden Abenteuergeschichte dazugehört.

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Welt der Götter – Welt der Menschen

Die Odyssee in einer Fassung von Ad de Bont spielt in zwei parallelen Welten: Der Welt der Götter und der Welt der Menschen. Im Olymp regiert Göttervater Zeus mit seinen beiden Kindern Athene und Hermes, die von verschiedenen Frauen stammen. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin Zeus’ älterer Bruder Poseidon. Odysseus hat seinem Sohn Polyphem das einzige Auge ausgestochen. Daraus folgt unerbittlicher Hass. Da Athene die Schutzgöttin von Odysseus ist, sind Familiendifferenzen klar.

In der Menschenwelt weiß ein Sohn nicht, wie er auf seinen Vater blicken soll, den er nie kennen gelernt hat. Am meisten macht ihm zu schaffen, dass dieser einfach verschwunden ist. Wenn der Vater im heldenhaften Kampf umgekommen wäre, dann könnte der Sohn stolz auf ihn sein. So aber? Obendrein macht ihm die jahrelange Trauer der Mutter zu schaffen.

Die beiden Welten sind ineinander verschachtelt, da die Götter immer wieder in das Leben der Menschen eingreifen. Odysseus kann alle Katastrophen auf seiner Irrfahrt überstehen, weil einer der Götter Partei für ihn ergreift. Andererseits wird er vor all die unlösbaren Aufgaben gestellt, weil das ebenfalls der Wille der Götter ist.



Mit dem Stanza- Jugendensemble Ensemble
Mit freundlicher Genehmigung vom Verlag der Autoren

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